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Testphoto-instantanee

Polaroid I-2 : Test & Bewertung 2026

Unser Test des Polaroid I-2: LiDAR-Autofokus, manuelle Blende, Bluetooth, das Premium-Sofortbild für 600 EUR. Fazit.

Von Marie DupontUnsere Methode →Testdauer:6 Min. Lesezeit
P

by L'équipe PixInstant

bio

Polaroid I-2
Note 3.8/5
7.5
/ 10

Bewertungsaufschlüsselung

Bildqualität
9
Kreative Kontrolle
9.2
Bedienung
6.5
Design & Verarbeitung
8.5
Preis-Leistungs-Verhältnis
5.5

Vorteile

  • Präziser und schneller LiDAR-Autofokus
  • Volle manuelle Kontrolle (Blende f/8-f/64, Verschluss 1/250s-30s)
  • Kompatibel mit i-Type- und 600-Filmen
  • USB-C aufladbarer Akku
  • Bluetooth-App für erweiterte Einstellungen

Nachteile

  • Sehr hoher Preis (550–650 EUR)
  • Teurer Polaroid-Film (ca. 2 EUR pro Foto)
  • Bulky und schwer (690 g)
  • Lernkurve für manuelle Modi

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Produktinfo

Marke

Polaroid

Name

Polaroid I-2

Preis

550-650€

Verfügbarkeit

Auf Lager

7.5/10
ourVerdict

Der Polaroid I-2 ist ein Sofortbildgerät der Extraklasse: bemerkenswerte optische Qualität, totale kreative Kontrolle, aber ein Preis von 600 EUR, der ihn Enthusiasten vorbehalten bleibt.

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bestPriceFound Polaroid I-2

Der Praxistest

Stéphanie hat ein ganzes Wochenende mit dem I-2 in Lyon verbracht, zwischen den Terreaux und der Altstadt. Zwei Tage, vier Filmpackungen und eine Überzeugung, die sich mit jedem Abzug gefestigt hat: Diese Kamera produziert die schönsten Sofortbilder, die sie jemals in den Händen gehalten hat. Ein Porträt, das unter den Arkaden der Place Bellecour aufgenommen wurde, am späten Nachmittag, bei Blende f/8 — das Motiv scharf, der Hintergrund verschwimmt in einem sanften Bokeh, die warmen Töne des Polaroid-Films umhüllen alles. Ein solches Ergebnis liefert kein anderes Sofortbildgerät.

Aber man muss auch sagen: Bei 600 EUR für das Gehäuse plus 2 EUR pro Foto hat dieses Lyoner Wochenende ein kleines Vermögen gekostet. Und genau darin liegt das Dilemma des I-2.


Premium: ein Polaroid, der keinem anderen gleicht

Polaroid hat schwierige Jahrzehnte durchlebt — Insolvenz, Übernahme, Wiedergeburt. Die Now und Now+ waren ordentlich, aber nicht herausragend, im Massenmarkt positioniert. Der I-2 bricht damit. Ende 2023 eingeführt, ist er der erste wirklich hochwertige Polaroid seit den SX-70 der 70er Jahre. Die Ambition: ein ernstzunehmendes kreatives Werkzeug für anspruchsvolle Fotografen.

Die Preispositionierung ist in der modernen Sofortbildwelt beispiellos. 550 bis 650 EUR je nach Händler — viermal der Preis eines Now Gen 2, siebenmal der einer Instax Mini 12. Polaroid zielt auf eine Nische von Enthusiasten, die bereit sind, für die beste verfügbare Sofortbilderfahrung zu investieren.


Design und Verarbeitung

Sobald man ihn in die Hand nimmt, spürt man den Unterschied. Das Gehäuse verbindet Aluminium und Polycarbonat in einem kantigen Design, das mit den runden Formen der Now und Go bricht. 690 g — schwer für eine Sofortbildkamera, aber die Solidität inspiriert Vertrauen. Man hält kein Spielzeug in der Hand.

Das Dreilinsen-Objektiv wird über einen motorisierten Retraktionsmechanismus ausgefahren. Der optische Sucher ist der beste, der jemals in einem Polaroid verbaut wurde: hell, präzise, mit Parallaxmarken. Auf der Rückseite bietet ein kleines Display die aktuellen Einstellungen — Blende, Verschlusszeit, Modus. Ein Detail, das alles ändert, wenn man manuell arbeitet.

USB-C-Anschluss zum Laden. Akkulaufzeit bei etwa 15 Packungen zwischen zwei Ladungen. Das Filmfach von unten, kompatibel mit i-Type und 600. Alles funktioniert so, wie man es bei einer Kamera in dieser Preisklasse erwartet.


Optik: der LiDAR-Autofokus

Das technische Herzstück des I-2. Zum ersten Mal in einem Polaroid ist die Entfernungsmessung automatisch dank eines LiDAR-Sensors. Von 0,4 m bis unendlich — schnell und präzise, auch bei schwachem Licht, wo Kameras mit Fixfokus unscharfe Bilder liefern.

Stéphanie hat ihn in den Traboulen der Altstadt von Lyon getestet, am späten Nachmittag mit streifendem Licht. Der Autofokus hat nie gezögert. Selbst bei Motiven in 50 cm Entfernung — ein schmiedeeisernes Schild, ein Detail einer geschnitzten Tür — war die Schärfe treffsicher.


Manuelle Kontrolle: der wahre Gamechanger

Die Blende lässt sich über den Ring am Objektiv von f/8 bis f/64 einstellen. Die Verschlusszeit reicht von 1/250 s bis 30 Sekunden. Die Polaroid-App per Bluetooth bietet noch feinere Einstellungen. Das eröffnet einen kreativen Spielraum, den kein anderes Sofortbildgerät bietet: Porträts mit Bokeh bei f/8, Langzeitbelichtungen bei Nacht, Light Painting mit 30 Sekunden.

Wir haben es genossen, endlich selbst entscheiden zu können. Bei einem Now drückt man ab und hofft aufs Beste. Beim I-2 wählt man die Blende, antizipiert das Ergebnis, komponiert das Bild. Das ist eine andere Philosophie.

Im Automatik-Modus verwaltet der I-2 die Belichtung sehr gut eigenständig. Die Ergebnisse sind konstanter und vorhersehbarer als beim Now Gen 2 oder Now+. Für diejenigen, die die Einstellungen nicht anfassen möchten, reicht der Automatik-Modus völlig aus.


Bildqualität

Hier beginnen die 600 EUR sich zu rechtfertigen. Die Abzüge des I-2 sind die besten, die Stéphanie je aus einem Polaroid hat kommen sehen. Bemerkenswerte Schärfe, satte Farben ohne Kunstlichkeit, kontrollierte Kontraste selbst in schwierigen Szenen.

Die Dreilinsen-Optik übertrifft alles, was die Now-Modelle produzieren, besonders in den Bildecken. Die Farbgebung bleibt der Polaroid-DNA treu — leicht warm, organische Textur — aber mit einer Konstanz, die die Einsteigergeräte nicht erreichen.

Die Porträts bei f/8 zeigen eine Freistellung des Motivs, die für Sofortbilder ungewöhnlich ist. Die Landschaften bei f/22–f/64 sind randfein scharf. Und die Langzeitbelichtung ermöglicht Effekte, die nur der I-2 in diesem Format realisieren kann.


Für wen?

Sprechen wir Klartext: Der I-2 richtet sich nicht an den, der im Urlaub drei Fotos machen möchte. Dafür reicht ein Now Gen 2 zu 130 EUR.

Der I-2 richtet sich an Menschen, für die Sofortbildfotografie ein eigenes kreatives Medium ist. Diejenigen, die die Blende kontrollieren, die Verschlusszeit wählen, das Licht verstehen wollen. Diejenigen, die bereit sind, 2 EUR pro Abzug auszugeben, weil jedes Bild eine bewusste Entscheidung ist.

Es ist auch eine Kamera für digitale Fotografen, die ihrer Praxis eine physische Dimension hinzufügen möchten — vom RAW-File zum chemischen Abzug, mit demselben Kontrollniveau.


Preis: das Elefant im Raum

Bei 550–650 EUR für das nackte Gehäuse plus Film zu 2 EUR pro Foto ist die Rechnung schnell gemacht. 100 Fotos = 200 EUR Filmkosten. Gesamtkosten für die ersten 100 Bilder: rund 800 EUR.

Stéphanie hat die Rechnung für ihr Lyoner Wochenende gemacht: 32 Abzüge, also etwa 64 EUR Filmkosten. Addiert man den Preis der Kamera, kostet jedes Foto dieses Wochenendes mehr als 20 EUR, wenn man das Gehäuse auf diesen einzigen Ausflug umlegt. Natürlich sinkt der Kosten pro Bild bei einjähriger Nutzung drastisch. Aber man muss sich der anfänglichen Investition bewusst sein.


Fazit

Der Polaroid I-2 ist ein magnificent gebautes Gerät, technisch über allem, was im Sofortbildbereich existiert. Der LiDAR-Autofokus, die volle manuelle Kontrolle und die optische Qualität setzen ihn in eine eigene Liga.

Unsere Bewertung von 7,5/10 spiegelt einen Kompromiss wider: Die technische Exzellenz ist unbestreitbar, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis wiegt schwer. Bei 600 EUR darf man Perfektion erwarten, und einige Punkte — das Gewicht, die Abmessungen, die Lernkurve — erinnern an die Grenzen des Sofortbildformats.

Für Enthusiasten, die es sich leisten können, ist er unverzichtbar. Für alle anderen gibt der Polaroid Now Gen 2 80% der Erfahrung zu 20% des Preises.

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FAQ

Ist 600 EUR für eine Sofortbildkamera angemessen?

Es kommt darauf an, was man sucht. Für einen Enthusiasten, der volle Kontrolle und die beste Polaroid-Qualität will, ist jeder Cent wert. Für gelegentliche Fotos auf Partys reicht ein Now Gen 2 zu 130 EUR.

Welche Filme funktionieren mit dem I-2?

Die i-Type- und 600-Filme von Polaroid. Die i-Type werden empfohlen (günstiger, keine integrierte Batterie nötig, da der I-2 einen eigenen Akku hat). Die 600-Filme funktionieren ebenfalls problemlos.

Funktioniert der Autofokus wirklich bei einem Polaroid?

Ja, und es ist beeindruckend. Der LiDAR-Sensor misst von 0,4 m bis unendlich, auch bei schwachem Licht. Eine Premiere bei einem Polaroid, die die Spielregeln komplett verändert.

Muss man die manuellen Einstellungen verwenden?

Überhaupt nicht. Der Automatik-Modus funktioniert hervorragend und liefert dank Autofokus und verbessertem Belichtungsmesser bessere Ergebnisse als der Now Gen 2. Die manuellen Modi sind für diejenigen, die weiter gehen wollen.

Wie lange hält der Akku?

Etwa 15 Filmpackungen zwischen zwei Ladungen, also rund 150 Fotos. Mehr als ausreichend für ein volles Wochenende Shooting. Wiederaufladbar per USB-C.

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